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Stadtumbau Ost: Fortführung gewünscht

Das Fördermittelprogramm Stadtumbau Ost ist ein Erfolgsmodel – ohne Frage. Mit Hinblick auf die stetig sinkende Einwohnerzahl in den neuen Bundesländern sollte mit dem Projekt der fortschreitende Wohnungsleerstand gestoppt werden. Dies ist zum Teil gelungen. Allerdings könnte es auch ein Auslaufmodel werden. Für das im Jahr 2002 gestartete Programm endet 2009 der eigentlich vorgesehene Förderzeitraum. Über eine mögliche Fortsetzung und deren Rahmenbedingungen diskutieren vor allem die drei mitteldeutschen Bundesländer Sachsen, Sachsen- Anhalt und Thüringen intensiv mit Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD). Sachsen-Anhalts Bauminister Karl-Heinz Daehre (CDU) spricht sich für eine Fortsetzung des Stadtumbau-Programms über das Jahr 2009 hinaus aus: „Von seiner Grundidee her sollte dieses Programm unbedingt fortgeführt werden. Wir haben den strukturellen Wohnungsleerstand in den zurückliegenden Jahren deutlich eindämmen können, dieses Problem ist aber noch längst nicht abschließend gelöst“, meint Daehre.

05.02.2009 | Quelle: Mitteldeutsches Immobilienjournal

 

Immobilienerben bleiben Hauptopfer der Erschaftsteuerreform

Mit der Zustimmung des Bundestags zur Reform der Erbschaft- und Schenkungsteuer ist jetzt nahezu besiegelt, dass Immobilienerben künftig massiv benachteiligt werden. „Der IVD Bundesverband freut sich zwar, dass zwei von uns erarbeitete Vorschläge zur Besteuerung von Immobilienerben in das Gesetz einfließen“, sagt Jens-Ulrich Kießling, Präsident des IVD Bundesverbandes. „Allerdings ist das nur ein geringer Ausgleich für die massive finanzielle Mehrbelastung, die auf Immobilienerben zukommt.“

Besonders stark betroffen von der Reform seien Erben von vermieteten Immobilien, von Immobilien im Betriebsvermögen sowie Erben von selbstgenutzten Wohnimmobilien in nicht-ehelichen Lebensgemeinschaften. „Zwar räumt die Erbschaftsteuerreform für Immobilienerben verschiedene Vergünstigungen ein, doch die Vorgaben werden in der Realität vielfach nicht erfüllt werden können“, kritisiert Kießling.

27.11.2008 | Quelle: IVD

 

Die Gegend um Halle hat viele und günstige Immobilien auf dem Markt

Sachsen-Anhalt kommt immer dann ins Gespräch, wenn es um hohe Arbeitslosenzahlen und niedriges Wirtschaftswachstum geht. Wie einige Gebiete im Ruhrgebiet kämpft das Bundesland mit schwindenden Einwohnerzahlen, viele machen sich auf die Suche nach mehr Wohlstand in wirtschaftlich starke Gebiete. Zurück bleiben leerstehende Immobilien, die auf dem Markt kein allzu hohen Preise bringen.

Entgegen zu den Mietpreisen im Süden von Sachsen-Anhalt, die sich im Vergleich sehr einheitlich präsentieren, unterscheiden sich die Quadratmeterpreise von Wohnhäusern in diesem Gebiet um bis zu 100 %. Ein ähnliches Bild wie auch schon bei den Hauspreisen im Magdeburger Umfeld zu beobachten war. 
Im 230.000 Einwohner zählenden Halle an der Saale ist ein eigenes Haus am teuersten. Zur Stadt gehört eine Universität, die Metropole Leipzig ist quasi vor der Tür und selbst Berlin ist nicht aus der Welt. Wenn man sich hier für eine eigene Immobilie interessiert, muss man allerdings mit Quadratmeterpreisen von über 1.200 Euro im Durchschnitt rechnen. Im Saalkreis sinkt der Durchschnitt bereits auf 1.090 Euro. Das Gebiet ist weitläufig und viele Objekte erfüllen den Traum vom eigenen Garten, der vor allem für Familien eine große Rolle beim Hauskauf spielt. 
Im Gebiet Merseburg-Querfurt sinkt der Durchschnittspreis bereits unter die 1.000 Euro-Grenze, es folgen Weißenfels mit 760 Euro und das Mansfelder Land mit 710 Euro. Im Burgenlandkreis bleibt der Quadratmeterpreis nur knapp über 670 Euro, am günstigsten ist das eigene Haus im Gebiet Sangerhausen. 630 Euro pro Quadratmeter eines Eigenheims sind fast nicht mehr zu unterbieten.

23.05.2008 | Quelle: Immobilien Scout GmbH